Inhaltsverzeichnis.

2.1 Synthese von Derivaten der Arsonigen Säure

1.4 Bedeutung, Struktur und biologische Funktion desMakrophagen- Kolonie- Stimulationsfaktors (M-CSF)

 


1.5 Zielsetzung und Aufgabenstellungen der Arbeit

 Zielsetzung der vorliegenden Arbeit war die genauere Untersuchung der proteinchemischen Umsetzung von biscysteinylhaltigen Peptiden/Proteinen mit Derivaten der Arsonigen Säuren und die Anwendung der Arsenmodifizierung zur Stabilisierung von Faltungsintermediaten des Cytokins Makrophagen-Kolonie-Stimulationsfaktors (rhM-CSF). Durch Anwendung von massenspektrometrischen Methoden sollte die Charakterisierung der Reaktionsprodukte erfolgen, um so Aussagen über Disulfidstrukturen der untersuchten Proteine zu erhalten.

 Im ersten Teil der Arbeit sollten Derivate der Arsonigen Säure synthetisiert und charakterisiert werden, die im Vergleich zur bisher verwendeten Phenylarsonigen Säure, eine deutlich höhere Löslichkeit in wäßrigen Puffersystemen oder Methanol/Wassergemischen besitzen. Daraus ergaben sich im einzelnen folgende Aufgabenstellungen:

  1. Auswahl, Synthese und Charakterisierung geeigneter Derivate der Arsonigen Säure.
  2. UV-spektroskopische Untersuchungen zur chemischen Selektivität und dem zeitlichen Verlauf der Modifizierungsreaktion von Dithiolen in Anwesenheit des nicht-thiolhaltigen Reduktionsmittels Tris-(2-carboxyethyl)phosphin (TCEP).
  3. Umsetzung der synthetisierten Arsonigen Säuren mit Modellpeptiden/Modellproteinen und massenspektrometrische Charakterisierung der Reaktionsprodukte.
  4. Stabilitätsuntersuchungen der so erhaltenen Arsonigsäuredithioester.

 Im zweiten Teil der Arbeit sollte die chemische Modifizierung von Biscysteinylgruppen durch Derivate der Arsonigen Säure für die Stabilisierung der Faltungsintermediate des rhM-CSFs angewendet werden. Die einzelnen Aufgabenstellungen waren:

  1. Durchführung der Rückfaltungsreaktion des mit 1,4-Dithiothreitol (DTT) und TCEP reduzierten rhM-CSF.
  2. Stabilisierung der Faltungsintermediate durch Derivate der Arsonigen Säure und vergleichende Alkylierung mit Iodacetamid.
  3. Molekulargewichtsbestimmung und Bestimmung des Modifizierungsgrades der modifizierten Faltungsintermediate durch massenspektrometrische Methoden und SDS-Gelelektrophorese.

 


Seitenanfang

2.1 Synthese von Derivaten der Arsonigen Säure

1.4 Bedeutung, Struktur und biologische Funktion desMakrophagen- Kolonie- Stimulationsfaktors (M-CSF)

Diese Seite wurde erstellt am 15. März 1998. Letzte Änderungen am 30. Juni 1998 durchPeter Happersberger.